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Traditionell treffen sich die Mitglieder der Feuerwehr Speyer Ende November zu einem gemütlichen Jahresabschluss im großen Saal der Feuerwache. So auch in diesem Jahr, weit über 100 Mitglieder der Jugendfeuerwehr, des Aktiven Dienstes und der Passivenabteilung hatten sich versammelt.
Stadtfeuerwehrinspekteur Michael Hopp konnte an diesem Abend auch Oberbürgermeister Hansjörg Eger und Mitglieder der Verwaltung, Fachbereichsleiter Thomas Zander, Abteilungsleiter Reinhard Trost und die Sachbearbeiterin Feuerwehr Edith Auffenfeld, in der Mitte der Wehr begrüßen.
SFI Hopp ließ kurz einige besondere Veranstaltungen des Jahres Revue passieren, so die Hochwasserübung gemeinsam mit dem THW Anfang Juni, den Tag der Feuerwehr am ersten Sonntag im September und die überregionale Strahlenmessübung am 17. des gleichen Monats. Neu beschafft wurde ein MZF 3, der Bund stellte der Stadt ein LF 20 KatS zur Verfügung, der Auftrag für einen neuen GW-Mess ist erteilt.
Hopp fand aber auch kritische und sehr nachdenklich stimmende Worte zur Situation der Feuerwehren im Land und auch in der Stadt Speyer. Die finanziellen Spielräume auf allen Ebenen werden immer enger. Das Land denkt an seine eigene Schuldenbremse und zweigt Mittel in Millionenhöhe der eigentlich zweckgebundenen Feuerschutzsteuer für andere Zwecke ab, obwohl der Antragsstau bei der Förderung von Fahrzeugen und Gerätehäusern schon jetzt bei etwa 5 Jahren liegt. Auch die Stadt ist hoch verschuldet und muss praktisch am Kommunalen Entschuldungsfond (KEF) teilnehmen. Die Frage, wie bei dieser prekären Finanzlage das bisher definierte Schutzziel eingehalten und den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten für ihre oftmals gefährliche Tätigkeit weiterhin die bestmögliche Ausrüstung zur Verfügung gestellt werden kann, blieb an diesem Abend unbeantwortet.
Die Einsatzzahlen sind in diesem Jahr rückläufig. Es ist bisher, zum Glück für die Bürger der Stadt, ein eher unterdurchschnittliches Jahr ohne große oder spektakuläre Einsätze. Die Feuerwehr Speyer musste bis zu diesem Abend zu insgesamt 423 Einsätzen ausrücken, rund 100 weniger als im Jahr zuvor.
Oberbürgermeister Hansjörg Eger wollte die Gelegenheit nicht versäumen, den Feuerwehrleuten für ihren unermüdlichen und oft gefährlichen Einsatz auch im Namen des Rates und der Bürger der Stadt herzlich zu danken. Obwohl die Ergebnisse einer umfassend angelegten Organisationsuntersuchung noch nicht abschließend feststehen, steht die Feuerwehr Speyer zweifelsfrei vor großen Umbrüchen. Eines hat Oberbürgermeister Eger aber jetzt schon festgehalten: die Speyerer Wehr wird bei allen notwendigen Veränderungen im Kern eine Freiwillige Feuerwehr bleiben, Bürger im ehrenamtlichen Engagement für ihre Mitbürger.
Der Jahresabschluss ist immer eine willkommene Gelegenheit, in einem feierlichen Rahmen personelle Veränderungen, Beförderungen und Ehrungen vorzunehmen. Und die gab es infolge eines Generationswechsels und von Organisationsänderungen reichlich.
Von ihren bisherigen Funktionen wurden entpflichtet:
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HBM Gerhard Weinmann als Zugführer des Zuges 2 und als Leiter der Facheinheit Wasserschutz,
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OBM Peter Reymann als Leiter der Facheinheit Brandschutz / Dekontamination,
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OBM Christian Kölsch als stellvertretender Zugführer des Zuges 4,
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HLM Thorsten Matthes als stellvertretender Gruppenführer der Gruppe 1,
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BM Christian Stadler als stellvertretender Gruppenführer der Gruppe 5,
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HLM Kai Dindorf als stellvertretender Gruppenführer der Gruppe 9.
Für Führungsfunktionen neu bestellt und / oder befördert wurden:
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LM Johannes Schineller als stellvertretender Gruppenführer der Gruppe 1,verbunden mit der Beförderung zum Hauptlöschmeister,
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OLM Richard Bummel als stellvertretender Gruppenführer der Gruppe 7, verbunden mit der Beförderung zum Hauptlöschmeister,
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HLM Marco Zauner zum Brandmeister (er wurde bereits am 15.10.2011 zum Leiter der SEG Verpflegung bestellt),
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OBM André Seuring zum neuen Leiter der Facheinheit Brandschutz / Dekontamination, verbunden mit der Beförderung zum Oberbrandmeister,
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BM Christian Stadler zum stellvertretenden Zugführer des Zuges 4,
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OBM Christian Kölsch zum stellvertretenden Zugführer des Zuges 2 und zum neuen Leiter der Facheinheit Wasserschutz,
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OBM Rainer Höhl schließlich zum neuen Zugführer des Zuges 2.
Für langjährige aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden geehrt:
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HFM Heinrich Pflüger erhielt das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes für 25-jährige aktive pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr und wurde zum Oberlöschmeister befördert,
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SFI Michel Hopp erhielt das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes für 35-jährige aktive pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr,
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OBM Peter Reymann wurde für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt, ebenso wie
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OBM Harald Deobald, langjähriger Leiter der Facheinheit Fernmeldedienst, der mit Vollendung des 60. Lebensjahres im März auf eigenen Wunsch aus dem aktiven Dienst ausgeschieden und zur Passivenabteilung gewechselt ist.
Im Anschluss an den offiziellen Teil ließen sich die Versammelten einen vorzüglichen Backofenschinken mit Sauerkraut schmecken.  6
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