Über uns

Die ehemals freie Reichsstadt Speyer liegt am Rhein in Rheinland-Pfalz und hat eine über 2000jährige Geschichte. Momentan hat die kreisfreie Stadt ca. 54.000 Einwohner und beherbergt die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften. Überhaupt ist Speyer mehr eine Beamten und Schulstadt, als eine Industriemetropole. Aber neben petrochemischer und elektrotechnischer Industrie befinden sich noch zahlreiche große und mittelständische Betriebe überall innerhalb der Grenzen unseres Ausrückebereichs. Ebenfalls findet man hier drei Betriebe, die unter die Störfallverordnung fallen. Ein Verkehrslandeplatz, der Oelhafen und ein großes Tanklager bieten ein besonderes Gefahrenpotential. Als Verkehrsknotenpunkte findet man eine Bundesautobahn, zwei große Bundesstraßen und eine elektrifizierte Bahnstrecke. Die Verbindung nach Baden-Württemberg stellen zwei Rheinbrücken sicher.

Doch nun zur Feuerwehr:
Wie zur Zeit ihrer Gründung ist die Speyerer Wehr auch heute noch eine Freiwillige Feuerwehr, die Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Darüber hinaus sind in der Feuerwache 11 Personen in der Alarm- und Einsatzzentrale sowie als Gerätewarte beschäftigt, von denen alle gleichzeitig aktives Mitglied in der freiwilligen Feuerwehr sind.

Die Feuerwehr ist zum einen in die Facheinheiten Brandschutz (BSZ), Technische Hilfe (TH), Gefahrstoffe (GSZ), Wasserschutz (WSZ) und Fernmeldedienst (IuK), zum anderen in die Züge 1 bis 4, deren Personal sich aus Mitgliedern der verschiedenen Facheinheiten zusammensetzt, gegliedert. Die Feuerwehrleute absolvieren im Monat drei Übungen, zwei im jeweiligen Zug und eine in ihrer Facheinheit.
Die Züge 1 bis 3 versehen daneben im vierzehntägigen Wechsel den Einsatzdienst (Schleife 1-3). Die Schleifen sind nochmals unterteilt (a und b); je nach Art und Umfang des gemeldeten Notfalls kann somit eine halbe (ca. 16 Mann) oder aber eine ganze Schleife (28 Mann) alarmiert werden. Vor allem tagsüber muss dabei, meist beruflich bedingt, mit einer Ausfallquote von etwa 60% gerechnet werden.

Im März 1998 wurde auf dem Gelände einer ehemaligen französischen Kaserne in der Iggelheimer Straße provisorisch ein zweites Feuerwehrhaus eingerichtet. Feuerwehrleute, die im nördlichen Bereich der Stadt wohnen, wurden während der Abend- und Nachtstunden sowie am Wochenende bei Einsätzen in diesem Gebiet zusätzlich alarmiert (Schleife 4). Damit sollte die Zeit bis zum ersten wirksamen Eingreifen der Feuerwehr, der Gesetzgeber schreibt hier 8 Minuten ab Alarmierung vor,  herabgesetzt werden. Dies hat auch in der Regel gut funktioniert. Allerdings wurde das Gelände an einen Investor verkauft und der Feuerwehrstützpunkt musste zum 1. November 2001 aufgegeben werden. Zur Zeit ist noch keine Lösung des Problems in Sicht. Man verhandelt noch! Die Fahrzeuge stehen alle wieder auf der Hauptwache, die mittlerweile aus allen Nähten platzt.

Der 4. Zug setzt sich aus Feuerwehrleuten zusammen, die aus den verschiedensten Gründen nicht ständig Einsatzdienst leisten können oder ihre zweijährige Ausbildung zum Truppmann bzw. -frau durchlaufen. Die neu zur Feuerwehr gekommenen Anwärter werden während der Zeit ihrer Grundausbildung in einer eigenen Gruppe zusammengefasst (Gruppe 9). Der Zug übernimmt in der Regel die anstehenden Sicherheitswachen.

Die Alarmzentrale ist rund um die Uhr besetzt, die Notrufnummer 112, 65 Brandmeldeanlagen, die Störungsannahme Gas/Wasser/Strom am Wochenende und der städtische Betriebsfunk laufen in der Feuerwache auf.

Der Fuhrpark der Feuerwehr besteht momentan aus 24 Fahrzeugen, 8 Abrollbehältern und 3 Booten.

 

Die Feuerwache ist zu erreichen über:

Telephon: 06232-6780-0 oder 19296
Telefax: 06232-24723
Funk: Kanal 474 G/U, Florian Speyer, Tonruf I kurz
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können