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Am Freitagnachmittag kam es auf der Bundestraße 39 zwischen den Anschlussstellen Speyer-Zentrum und Speyer-Vogelgesang zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem PKW der Marke BMW und einem Jeep. Der Aufprall war so heftig, dass der BMW stark zusammengedrückt und der Jeep auf die Schutzplanke geschleudert wurde.
Die Feuerwehr Speyer wurde um 14.08 Uhr unter dem Stichwort „Verkehrsunfall – Person eingeklemmt“ alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle hatte der Jeep-Fahrer sein Fahrzeug verlassen können und saß offenbar nur leicht verletzt auf der Schutzplanke. Der Mann wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von Feuerwehrleuten betreut und kam später mit einem Rettungswagen in ein Speyerer Krankenhaus.
Der Fahrer des BMW war leblos in seinem Fahrzeug eingeklemmt, ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Bergung des Leichnams gestaltete sich schwierig und zeitaufwändig. Durch den heftigen Aufprall war der Motorblock in den Innenraum des Wagens geschoben worden, der Fahrer war praktisch darunter begraben. Mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät wurden zunächst die Fahrertür aufgespreizt, die hintere Tür und die B-Säule ganz herausgetrennt. Mit insgesamt 4 hydraulischen Rettungszylindern gelang es schließlich, den Vorderbau des Fahrzeugs Stück für Stück von dem Mann wegzudrücken und ihn zu befreien.
Aus den zerstörten Fahrzeugen liefen größere Mengen Kraftstoff und Motorenöl aus. Die Feuerwehr brachte deshalb parallel zur Befreiung des Eingeklemmten an beiden Straßenrändern ein Bindemittel auf, um ein Einsickern in den unbefestigten Seitenstreifen zu verhindern.
Nach etwas mehr als einer Stunde konnte die Feuerwehr wieder abrücken, die B 39 blieb jedoch weiterhin für die Ermittlungen der Polizei und eines Sachverständigen sowie für Aufräum- und Reinigungsarbeiten gesperrt, was in beiden Fahrtrichtungen und im Stadtgebiet zu erheblichen Staus führte.
Die Feuerwehr Speyer war mit insgesamt 18 Feuerwehrleuten und 5 Fahrzeugen im Einsatz, der Rettungsdienst mit einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie zwei Rettungswagen und einem Krankenwagen. Der Rettungshubschrauber CHRISTOPH 5, der an der Anschlussstelle SP-Zentrum gelandet war, brauchte nicht mehr einzugreifen.  2
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